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1. Weltkrieg

1. Weltkrieg

 

Wie kam es zum 1. Weltkrieg?

Geistige Unsicherheit, Egoismus und Neid regierten und erschwerten jede Verständigung zwischen den europäischen Staaten. Zwar fürchteten alle Nationen einen Krieg, aber niemand war bereit, für die Erhaltung des Friedens persönliche Opfer zu bringen. Anstatt zwischen den Gegensätzen vernünftigen Ausgleich zu suchen, war die europäische Diplomatie einzig darauf bedacht, durch internationale Abmachungen sich für einen Kriegsfall gegenüber den Gegnern stark zu machen.

In allen Großstaaten setzte ein fieberhaftes Wettrüsten ein. Deutsch­land ist seit dem Krieg 1870/71 am besten gerüstet und ausgebildet und fördert danach den Bau einer mächtigen Flotte.
Frankreich verlängert 1913 seine Militärpflichtzeit von zwei auf drei Jahre.
Russland baut verstärkt strategische Eisenbahnen und erweitert seine Rüstungsindustrie, Millionen neuer Rekruten werden ausge­hoben – zu einem Riesenheer.

Unter den europäischen Großmächten verschärfte sich das Wettrennen um Macht.
Neben dem Wettrüsten suchten sich die Großmächte durch Bündnisse zu stärken: Europa spaltete sich immer mehr in Zwei-Mäch­te-Gruppen.

a) Die Mittelmächte: Deutschland schloss ein enges Bündnis mit Österreich-Ungarn und später der Türkei und Bulgarien, bis 1915 Italien

b) Die Alliierten: Frankreich, Russland und Großbritannien schlos­­sen einen Gegenbund (die Verbündeten), an ihre Seite traten während des Krieges noch viele andere Staaten, ab 1917 vor allem die USA.

Kriegsursachen

Vor allem waren es machtpolitische Gegensätze im europäischen Staatensystem (Deutschland – England, Deutschland – Frankreich). Dann der Rüstungswettlauf der großen Mächte. Die deutsch-englische Rivalität im Flottenbau (französisch-britisches Flottenabkommen 1912!)
Die eigentliche Vorgeschichte des ersten Weltkrieges reicht zurück bis ins Jahrzehnt nach 1890, indem die unklare, oft äußerst ungeschickte Außenpolitik der Bismarck-Nachfolger der Annäherung Russlands an das nach Revanche suchende Frankreich Vorschub leistete. (Im deutsch-französischen Krieg 1870/71 verlor Frankreich das Elsass und einen teil Lothringens mit der Festung Metz.)

Außer der politischen Isolierung Deutschlands als Folge dieser un­geschickten Diplomatie kommt eine moralische Isolierung dazu.
Diese resultierte aus dem – nach damaligen Begriffen – eigentlich legitimen deutschen Anspruch, zur Weltmacht aufzusteigen. Was aber verschaffte in der Weltöffentlichkeit, vor allem den Westmäch­ten England und Frankreich das gute Gewissen? Im Grunde nichts anderes als der Vorteil, die ersten gewesen zu sein. Die Methoden, mit denen die Engländer, bei allen Unterschieden im einzelnen, ihr Kolonialreich errichtet hatten, unterschieden sich prinzipiell nicht von denen, die die Deutschen anwenden wollten. Die gute Ordnung, von der die einen glaubten, dass sie sie verteidig­ten, galt nur als gut, weil ihre Ursprünge bereits vergessen waren.

Dann die Schwierigkeiten des österreich-ungarischen Vielvölkerstaates. Nicht zuletzt ein Verlust des defensiven Charakters der europäischen Bündnisse, überstürzte Mobilmachungen und Ulti­ma­ten.

 

Kriegsschuldfrage

Gegenseitiges Misstrauen und der besonders auf deutscher Seite verhängnisvolle Glaube, ein begrenzter europäischer Krieg sei nicht zu vermeiden. Die geringe Entscheidungsfreiheit der führen­den Staatsmänner und die Bereitschaft der Völker zur Aufrüstung, als Gewähr für die Sicherheit, lösen dann den Krieg aus. Kein Staat will auf seine Ziele zur Erhaltung des Friedens verzich­ten:

1. Österreich-Ungarn hält an der übernationalen Kaiseridee fest;
2. Serbien versucht, die nationale Staatsidee zu verwirklichen;
3. Russland fürchtet einen Misserfolg seiner Balkanpolitik und steht vor der Alternative: Krieg nach außen oder Revision im In­nern;
4. Großbritannien schwankt zwischen Neutralität und Parteinahme (Unentschlossenheit des Kabinetts, Furcht vor einer offensiven russischen Politik);
5. Frankreich, durch sein Bündnis mit Russland aus der politischen Isolierung befreit, betrachtet diese Verbündung als Druck­­mittel gegen Deutschland;
6. Deutschland steht zum Bündnis mit Österreich-Ungarn, um da­durch einer zunehmenden politischen Isolierung zu entgehen und der von innen und außen gefährdeten Donaumonarchie zu einem Prestigegewinn zu verhelfen. Der deutsche Generalstab drängt auf den Kriegsausbruch 1914, da sonst die Voraus­set­zungen für eine rasche Unterwerfung Frankreichs (Schlieffen-Plan) nicht mehr gegeben seien;
7. Frankreich und Deutschland wirken nicht mäßigend auf die Po­litik ihrer Bündnispartner Russland und Österreich-Ungarn ein.

 

Kriegsausbruch (August 1914)

Seit Jahren bestand eine Spannung zwischen Österreich-Ungarn und dem kleinen Serbien. Ermuntert und geschützt durch Russland, wollten die Serben ihre slawischen Stammesverwandten in Bosnien und Dalmatien von der österreichischen Herrschaft befreien. Als im Sommer 1914 der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajewo weilte, wurde er am 28. Juni von einem serbischen Studenten ermordet. Dieser Funke entfachte den Weltbrand.
Besser gesagt: das Attentat bot den militärischen Kreisen Deutsch­lands und Österreich-Ungarns den gewünschten Anlass.
Serbien sollte militärisch geschlagen und als Machtfaktor auf dem Balkan ausgeschaltet werden. Da aber Russland auf serbischer Seite steht und Österreich-Ungarn diesem Gegner allein nicht widerstehen kann, liegt der Schlüssel zu Krieg und Frieden in Berlin.
Der deutsche Generalstabschef Moltke drängt seinen österreichischen Kollegen Hätzendorf zur Generalmobilmachung und rät von Vermittlungsversuchen ab, die der deutsche Reichskanzler Holl­weg wegen der drohenden englischen Intervention noch unternimmt. Leider gab es keine Zusammenarbeit zwischen politischer und militärischer Führung in Deutschland. Wilhelm II. und Reichskanzler Hollweg billigen die Pläne Wiens und verpflichten sich zur Hilfestellung im Falle eines großen Krieges.

Alle Großmächte begannen die Mobilmachung ihrer Millionenheere. Deutschland war dank seiner guten Organisation zuerst bereit. Um diesen Vorsprung auszunützen, erklärte es Russland und Frankreich den Krieg. Deutschland nahm die Kriegsansage mit ungeheurem Jubel auf; man glaubte, das Kämpfen werde wie 1866 und 1870 schon nach wenigen Wochen oder Monaten mit einem Siege enden.
Deutschland wollte Frankreich entscheidend schlagen, bevor die russische „Dampfwalze“ heranrolle. Um die Festungskette Belfort-Verdun zu umgehen, beschloss die Heeresleitung den Durchbruch durch Belgien.

 

Kriegsstimmung

Der Reichskanzler erklärte im Reichstag: „Meine Herren, wir sind jetzt in der Notwehr und Not kennt kein Gebot! Unsere Truppen haben Luxemburg besetzt, vielleicht schon belgisches Gebiet betreten. Meine Herren, das widerspricht den Gesetzen des Völkerrechts. Das Unrecht, das wir tun, werden wir wieder gutzumachen versuchen, sobald unser militärisches Ziel erreicht ist. Wer so bedroht ist wie wir und um sein Höchstes kämpft, der darf nur daran denken, wie er sich durchhaut!“ (Die Worte wurden mit lebhafter Zustimmung, stürmischem Beifall und Bravorufen quittiert.)
Auch in Russland herrschte eine ähnliche Kriegsstimmung. Schon einige Tage vor Kriegsausbruch riefen die Soldaten: „Nach Berlin! Nach Berlin!“

 

Der Kampf in den Schützengräben 1914-1918

Während vier Jahren standen sich in den Schützengräben von der Schweizergrenze bis zur belgischen Küste Millionen von Soldaten gegenüber, eingegraben in Schlamm und Schmutz wie Maulwürfe, dauernd bereit, den Gegner mit Minen, Handgranaten oder dem Maschinengewehr zu vernichten. Von Jahr zu Jahr wurde die Kampfesweise grausiger, denn man hat neue Kampfmittel erfunden. Flammenwerfer spritzten flüssiges Feuer, Giftgase und, vor allem gegen Ende des Krieges, die Bombardierungen. Es fiel jedoch keine Entscheidung, und monatelang lautete der deutsche Kriegsbericht: „Im Westen nichts Neues!“

Ein deutscher Soldat schrieb nach Haus: „Es war furchtbar! Nicht das vergossene Blut, nicht auch der Umstand, dass es vergeblich vergossen war, auch nicht, dass in dunkler Nacht die eigenen Ka­me­raden auf uns schossen – nein, die ganze Kampfesweise ist es, die abstößt. Kämpfen wollen und sich nicht wehren können! Der An­griff, der mich so schön dünkte, was ist er anderes als der Drang: hin zur nächsten Deckung gegen diesen Hagel tückischer Ge­schos­se, und der Feind, der sie entsendet, nicht zu sehen!“

Kleine Informationen

Dreikaiserjahr 1888
Wilhelm I., 1797-1888, (71 zum Kaiser des deutschen Reiches ge­wählt);
Sein Sohn Friedrich Wilhelm regierte nur 100 Tage;
Wilhelm II., 1859-1941, (Sohn von Friedrich Wilhelm), stark be­einflussbar, geriet 1914 aus politischem Versagen in den Krieg, entließ 1890 Reichskanzler Bismarck, (zur Ergänzung: EB I, 27. Januar 1916).

Moltke 1906-14 Generalstabschef;
Falkenhayn September 1914 bis August 1916 Generalstabschef; Hindenburg (mit Ludendorff) ab 1916 Generalstabschef; leitete 1918 den Waffenstillstand und die Demobilmachung ein, ab 1925-34 Reichspräsident der Weimarer Republik, nach seinem Tod übernimmt Hitler die Nachfolge;
Weimarer Republik, 1918-33, Einführung der Demokratie nach dem Kaiserreich.

Armee (größte Kampfeinheit) hat 200.000 Mann (an der Westfront waren 7 Armeen)
eine Armee hat 2 Korps, ein Korps hat 2 Divisionen,
eine Division hat 2 Brigaden oder 2 Regimenter,
eine Brigade hat 3 Bataillone,
ein Bataillon hat 4 Kompanien,
ein Kompanie hat 3 Züge,
ein Zug hat 3 Gruppen mit ca. 10 Mann

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