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Bis 1916

Bis 1916

Kurze Lebensgeschichte Josef Englings bis zu seiner Militärzeit im November 1916

 

Josef Engling, geboren am 5. Januar 1898 in Prositten in Ostpreußen, entstammte einer siebenköpfigen Handwerkerfamilie. Sein
Vater war Schneidermeister und die Familie lebte in bescheidenen, aber nicht gerade ärmlichen Verhältnissen. Eine Kinder krankheit ließ bei dem kleinen Josef eine leichte Verbildung des Brustbeines zurück, so daß die Schultern etwas gekrümmt erschienen. In der Folgezeit entwickelte er sich zu einem starken, kräftig gebauten Jungen und doch blieb seine Gestalt infolge der Verbildung zeitlebens etwas gebeugt und im äußeren Gehaben ein bißchen unbeholfen. Dazu kam noch ein leichter Sprachfehler, so daß er die Laute R, S und L nicht mühelos aussprechen konnte. Diese körperlichen Mängel wurden für sein späteres Leben ein recht drückendes Kreuz, das ihm noch manche leidvolle Stunde bringen sollte.
Josef, besinnlich und treuherzig, mit einem reichen Gemüt, besaß einen ausgeprägten Sinn zur Familienhaftigkeit, ein angeborener Schaffenstrieb drängte ihn, bei jeder Arbeit in Haus und Feld herzhaft zuzupacken.

 

Die Feier der ersten heiligen Kommunion am 29. Juni 1910 hinterließ für Josefs empfängliche und religiöse Seele einen tiefen Eindruck.

 

In einem selbst angefertigten Tagebuch wird der Zwölfjährige sich schon üben, das im Kommunionunterricht, in der Schule, in der Predigt gehörte, wie das im Leben beobachtete kurz und prägnant niederzuschreiben. Aber nicht nur das, er überlegt, was dies für sein Leben bedeutet und nimmt sich daraus einen Vorsatz! Bereits hier zeigt sich seine ganz große Stärke, das Gehörte aufzunehmen und in seinem Leben umzusetzen.

 

..Was ich weiter tun werde, weiß ich nicht." 25. März 1911

..Wartet noch über den Mai, dann werde ich es euch sagen", lautet die Antwort Josefs auf die vorsichtige Anfrage der Mutter, was er denn tun wolle. Mit der Gottesmutter traf Josef seine Berufswahl: er wollte Priester werden. Geweckt wurde in ihm dieser Wunsch durch die Zeitschriften der Pallottiner, den Stern von Afrika" und den ..Rosenkranz", die die Eltern bezogen. Der Pfarrer, bei dem Josef ab Mitte Juni Lateinstunden nahm, schrieb an den Pater Provinzial nach Limburg, und im Aufnahmegesuch gab Josef als Begründung an: um Priester werden zu können und an der Verbreitung des Glaubens teilzunehmen. Die Pallottiner ermäßigten Josef den Studienpreis um die Hälfte! Die Jahres-Pension von 400.- RM auf 200.- RM.

In Schönstatt

Am 24. September 1912, nach zweitägiger Bahnfahrt - 4. Klasse Bummelzug - kam der 14jährige Josef (168 cm lang, bis 1918 wird er es bis auf 189 cm bringen) in Vallendar an und zieht in das eben fertiggestellte Studienheim der Pallottiner ein. (Heute Theologische Hochschule)

Ein schwerer Anfang

Rückversetzung in die Sexta (l. Kurs) wegen Sprachschwierigkeiten, so daß seine Mitschüler nicht einmal seinen eigenen Namen verstanden. Seine Figur, sein Buckel (sein Turnlehrer nannte ihn eine Vogelscheuche), deshalb wird er später hinter dem Alten Haus (Heute Haus St. Marien) Sprachübungen und Gymnastik machen! Überhaupt seine schwerfällige Ast und sein unbeholfener Umgang machen es ihm schwer, sich zurecht zu finden, deshalb wird man ihn später in der Anstandsgruppe finden!

Erfahrung

Lehrer und Mitschüler fragen sich oft: "Was wird aus dem wohl noch werden?" -"Der wäre doch besser Bauernknecht geworden." Wie sehr sie allerdings mit dieser heimlichen Berufsberatung daneben griffen, konnte damals keiner ahnen.

Josef, der Junge vom Lande, erwies sich nicht als sprühendes Talent, aber doch als fleißiger Schüler von mehr als mittelmäßiger Begabung und als guter Kamerad.

Der Klassenbeste

Am Ende des Schuljahres 1913 wird er von 39 Schülern der Primus (der Klassenbeste). Und keinem haben's die Mitschüler so sehr gegönnt wie ihm. Warum seine Mitschüler ihn so anerkannten, wußten sie selbst nicht immer so genau. Aber sie fühlten: der Josef ist immer wahr und echt, sie spürten seine treuherzige Güte. Ungeachtet aller körperlichen Mängel nahm er infolge seines tadellosen Charakters unter seinen Mitschülern bald eine allgemein anerkannte geistige Führerstellung ein, zunächst als Klassenpräfekt.

Die "lnstruktionsstunde"

Ab September 1913 hielt Pater Kentenich als Spiritual für den ersten und zweiten Kurs eine "Instruktionsstunde". Josef -jetzt im zweiten Kurs - horchte auf. Er kam in sein Element. Er nahm aufmerksam teil an den "Entdeckungsfahrten in das Land des eigenen Ichs". Vor den Osterferien 1915 kam Pater Spiritual mit einem überraschenden Vorschlag: einmal alles niederzuschreiben, was zur Sprache gekommen war. "Thema: "Wie erhalte und pflege ich meine Berufsgnade?" Josefs Arbeit stellte bei weitem die beste dar. Es war eine getreue und vollständige Wiedergabe des gesamten Stoffes.

Die Weihe an die Gottesmutter

Einen bedeutsamen Einschnitt in sein Leben bildete die Teilnahme an der Gründung der Marianischen Kongrega tion Minor des Studienheimes. Seine Weihe an die Gottesmutter vom 11. April 1915 war Josefs erste, vielleicht auch prägendste. Sie war verbunden mit der Aufnahme in die Marianische Kongregation Minor.
"Ich erwähle dich heute zu meiner Herrin, Fürsprecherin und Mutter. Schütz nun deinen Diener, deinen Schützling und dein Kind."
Josef verknüpfte sein Leben untrennbar mit dem Dienst und den Aufgaben der Gottesmutter von Schönstatt. Dafür sollte sie die Erziehung übernehmen, ihn zu einem zeitgemäßen Heiligen zu formen.

Als Präfekt der Marianischen Kongregation

Im Schuljahr 1915/16 wurde Josef Engling Präfekt der Congregatio Minor, in der die Mittelklassen (3. und 4. Kurs) des Studienheimes zusammengefaßt waren, obwohl eigentlich Hans Worner "der Mann" gewesen wäre. Die Zukunft sollte zeigen, daß die Wahl nicht schlecht gewesen ist denn unter seiner erfolgreichen Leitung führte er die junge Kongregation trotz der drückenden Härte des Kriegslebens zu blühendem Leben.

Sein Persönliches Ideal

Es bildete sich sein Persönliches Ideal: Allen alles werden, der Gottesmutter ganz zu eigen". Das wurde immer mehr zu seiner ureigensten Lebensfülle, aus der er lebte. Die innige Liebe zur Gottesmutter trieb ihn, an sich zu arbeiten, sich zu erziehen zum selbstlosen Apostolat unter seinen Kameraden. Vor allem durch sein "stilles Apostolat" von Mann zu Mann versuchte er das, was ihn so bewegte, weiterzugeben.

Seine Hilfsmittel

Um den 8. Dezember 1915 macht Josef Engling Exerzitien und stellt sich vier Vorsätze auf

1. "Ich will ein Heiliger werden." (In Anlehnung an den Vortrag von Pater Kentenich: "Unsere Zeit braucht moderne, zeitgemäße Heilige!")

2. "Lieber Gott, laß mich lieber sterben, als Dich auch nur durch eine läßliche Sünde zu beleidigen."

3. "Allen alles und Maria ganz zu eigen." (wird sein Persönliches Ideal)

4. "Ich will bis ins Kleinste gewissenhaft sein." - "Ordinaria extraordinariae" - das Gewöhnliche außergewöhnlich gut. (Die Treue im Kleinen)

In einem sogenannten "Kampfplan" gliedert Josef seine Vorsätze sehr ausführlich aus. Noch mehr halfen ihm sein schriftlich geführtes Partikularexamen (PE, besonderer Vorsatz), seine geistliche Tagesordung (GTO), und sein Seelenführer Pater Kentenich. ("Ich will durch meinen Seelenführer heilig werden." 15. Februar 1918)

Wollen wir hinter sein Lebensgeheimnis kommen, ist es nur zu verstehen in seinem Liebesbündnis mit Maria und in seinem Glauben und in seiner Beziehung zum Urheiligtum.

Maiblüten 1916

Ein einmaliges Zeugnis seiner Marienliebe sind die Maienblüten. Wille und Verstand bringen so etwas alleine nicht fertig. In den Mitsodalen findet Josef auch Nachahmer, wie er sammelten sie Maienblüten als Beiträge zum Gnadenkapital. Summe aller Opfer und guten Werke von Josef Engling: 1712 Maienblüten.

Parallele Ingolstadt-Schönstatt

Wie von der Marianischen Kongregation in Ingolstadt ein kraftvolles Leben der Erneuerung auf ganz Bayern aus gegangen ist, so sollte es auch in Schönstatt werden. Vom Kapellchen aus soll die Gottesmutter das Große schaffen: die religiös-sittliche Erneuerung für weite und weiteste Kreise.
Die Gottesmutter wollte es aber nicht alleine tun, die Jungen fühlten sich angesprochen mitzumachen und der Gottesmutter dazu möglichst viele Beiträge ins Gnadenkapital bereitzustellen.
Der Vortrag vom 18. Oktober 1914 war aus dem Bewußtsein der Jungen bereits geschwunden, so brachte die Pa rallele Ingolstadt-Schönstatt eine fast kühne Wende.
Das Kapellchen sollte nicht nur Brennpunkt der Kongregation sein, sondern weit darüber hinaus zur Erneuerung der Welt beitragen, und das hat Leben geweckt.
Die Idee war aber zu kühn, fast verrückt für die Öffentlichkeit, zudem wurde die Kongregation schon seit ihrer Gründung wegen ihrer neuartigen Ideen von allen Seiten mißtrauisch beobachtet. Darum mied man jede Bezeichnung für das Neue, das werden sollte, man sprach einfach von der Parallele Ingolstadt-Schönstatt.

Kriegsnot

Eigentlich hätte Schönstatt untergehen müssen, jedes Jahr kamen eine Anzahl Sodalen an die Front. Die Nach richten von Toten häuften sich immer mehr, denn die Jungen hatten ihre Väter, Brüder und Verwandten im Krieg. Das Studienheim wurde als Lazarett gebraucht, die Schüler mußten ins Alte Haus umziehen (180 Jungen!), in primitivste Verhältnisse. Keine Schränke, Strohsäcke auf dem Boden anstelle von Betten, große Kälte (bis -28 Grad), kaum Heizmaterial (Josef mußte sich als Heizer für all seine Mühen obendrein noch ausschimpfen lassen), Mangel an Decken und wenig Schlaf vor lauter Kälte.
Josef hat während zwei Jahren freiwillig die Toiletten geputzt (eine ganz unangenehme Arbeit, ohne Wasserspülung). Es herrschte großer Hunger (ein Junge hat vor Hunger ins Buch gebissen). Josef Engling und Hans Wormer brachten es noch fertig, Rücksicht zu nehmen und mit anderen zu teilen (vier Mann eine Schüssel). Josef war mit der Zeit so schwach, daß ihm der Löffel in der Hand zitterte.

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